Faszinierende Technik ...



Traktor (aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)

Ein Traktor (Mehrzahl Traktoren, von lateinisch trahere, „ziehen“) ist eine Zugmaschine, die in erster Linie in der Landwirtschaft benutzt wird. Im süddeutschen Raum werden auch die Begriffe Schlepper und Bulldog verwendet. In Norddeutschland werden statt Traktor die Begriffe Schlepper, Ackerschlepper und Trecker verwendet. Letzterer stammt aus der plattdeutschen Sprache und ist von trecken („ziehen“) abgeleitet.

Traktoren werden zum Ziehen von Anhängern und landwirtschaftlichen Geräten benutzt. Vielfach lassen sich auch landwirtschaftliche Maschinen direkt an den Traktor anbauen und über eine Antriebswelle (Gelenkwelle/Zapfwelle) vom Motor des Traktors oder über die Hydraulik antreiben. Um die für die Feldarbeit notwendige Geländegängigkeit zu erreichen, besitzen Traktoren oft Allradantrieb und mindestens zwei, heute oft auch vier sehr große Räder mit grobstolligen Profil.

Heutige Traktoren gibt es für viele Verwendungszwecke in allen Formen, wie ganz kleine, die vor allem im Gebirge in der Forstwirtschaft oder Almwirtschaft eingesetzt werden können, sehr schmale für den Weinbau oder große für den Ackerbau im Flachland. Um eine optimale Geschwindigkeit für die jeweilige Arbeit zu erreichen verfügen moderne Traktoren oftmals über ein vielstufiges Lastschaltgetriebe oder ein stufenloses Getriebe. Als häufig genutzte Zusatzausrüstung an Traktoren ist ein Frontlader, manchmal auch ein Hecklader angebracht. Größere Traktoren verfügen heute meistens über eine Kabine mit Klimaanlage und haben gegenüber anderen Fahrzeugen technische Besonderheiten wie Einzelradbremse und Differentialsperren.



Güldner (aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)

Güldner ist ein ehemaliger, zur heutigen Linde AG gehörender Hersteller von Dieselmotoren und Traktoren mit Sitz in Aschaffenburg.

Geschichte
Gegründet wurde die Firma 1904 in München als Güldner-Motoren-Gesellschaft von dem Motorenbauer Hugo Güldner gemeinsam mit einigen anderen Industriellen, unter anderem Carl von Linde. 1907 wurden die Werke nach Aschaffenburg verlegt.

Die Firma baute vor allem Dieselmotoren mit einer Leistung von 60 bis 600 PS, später eher Kleindieselmotoren. Ab 1934 wurden sehr viele Ackerschlepper produziert, bis 1969 rund 100.000 Stück. 1955 stellte Güldner hydrostatische Elemente als innovative technische Neuerung vor. Diese Erfindung ist bis heute maßgeblich für den Erfolg der Linde-Stapler verantwortlich.

1958 vereinbarte Güldner mit der Maschinenfabrik Fahr in Gottmadingen bei der Produktion von Traktoren zusammenzuarbeiten. Ein Jahr später wurde die von beiden Herstellern gefertigte Europa-Baureihe vorgestellt. 1962 stellte Güldner nach Beendigung der Kooperation mit Fahr die G-Treckerreihe vor.

Es gab mehrere Motoren, die zum Einbau gelangten, darunter der Leistungsstarke 6 L 79-Motor. der in die Schlepper G60 und G75 gelangte. Viele Modelle der G-Baureihe waren mit Allradantrieb erhältlich. Güldner stellte 1969 die Fertigung von Traktoren und Dieselmotoren ein. Ab Ende der 1950er Jahre wurden schon Flurfahrzeuge von Güldner produziert. Der Name Güldner existiert seit der Fertigungsstilllegung nicht mehr, so dass die Flurfahrzeuge heute unter dem Namen Linde angeboten werden.

1991 wurde der Handelsname Güldner aus dem Handelsregister gestrichen.

In jüngerer Vergangenheit avancierten die Traktoren von Güldner in der Oldtimerszene zu begehrten Sammlerstücken.



Hermann Lanz Aulendorf (aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)

Die Firma HELA Hermann Lanz Aulendorf war ein bekannter Hersteller von Landmaschinen aus Aulendorf in Oberschwaben. Geschichte
1914 übernahm Hermann Lanz die väterliche Schlosserwerkstatt und stellte ab 1919 in dieser Werkstatt verschiedenste landwirtschaftliche Geräte her.
1929 wurde der erste Motormäher vorgestellt. Nach dem Endes des Zweiten Weltkriegs wurde das Werk in Aulendorf von der französischen Besatzungsmacht demontiert. 1979 verkaufte die Familie Lanz die Firma an IBH, die jedoch 1983 Konkurs anmelden musste.



Deutz AG (aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)

Die Deutz AG ist ein 1864 gegründeter deutscher Motorenhersteller mit Sitz in Köln. Das Unternehmen trug schon vielfältige Namen, u. a. die bekannte Abkürzung KHD für Klöckner-Humboldt-Deutz AG. Neben dem Bau von Motoren mit Luft-, Wasser- und Ölkühlung beschäftigte sich das Unternehmen auch mit der Produktion von Lokomotiven, Lastkraftwagen, Omnibussen und Landmaschinen. Der Markenname für die von KHD produzierten Lastwagen und Omnibusse war Magirus-Deutz, der für Traktoren Deutz und später Deutz-Fahr. Das seit 1964 verwendete Logo des Unternehmens ist ursprünglich dasjenige des Fahrzeugbauers Magirus aus Ulm: Es zeigt ein großes „M“ für Magirus in Kombination mit der stilisierten Silhouette des Ulmer Münsters. Im März 2007 verlegte die Deutz AG Ihren Stammsitz von Köln-Deutz zu Ihrem größten Produktionsstandort nach Köln-Porz. Im Jahr 2006 erzielte das Unternehmen bei einem Umsatz von 1490 Millionen Euro einen Nettogewinn von 61,5 Mio. Euro[1] . Die Aktie der Deutz AG ist im MDAX der Deutschen Börse notiert.



Deutz-Fahr (aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)

Fahr-Traktoren werden in Deutschland am Standort Lauingen gefertigt, wo heute rund 500 Mitarbeiter beschäftigt sind.

Geschichte:
Die lange Geschichte von Deutz-Fahr ist mit einem Namen eng verbunden: Nicolaus August Otto gründete 1864 die Motorenfabrik N.A. Otto & Cie., später Klöckner-Humboldt-Deutz AG (KHD) in Köln und entwickelte kurz darauf den ersten Viertakt-Verbrennungsmotor. Als herausragende Beispiele aus der Traktorenproduktion gelten der Beginn der Serienproduktion von Traktoren mit Dieselmotor (1927), die Serienfertigung von Kleintraktoren (1936), der Einsatz von luftgekühlten Dieselmotoren (1949), der erste »Freisicht«-Traktor AgroXtra (1990) und die Agrotron-Baureihe (1995), die den Begriff „Traktor“ neu definiert hat. Mit der Vorstellung des Agrotron TTV mit stufenlosem Getriebe im Jahr 2001 fand die Serie innovativer Landtechnik ihren vorläufigen Höhepunkt.
1975 übernahm KHD den Traktorenhersteller Fahr in Gottmadingen komplett, nachdem man schon 1962 begann, Aktienanteile des Unternehmens zu erwerben. Von da ab wurden die Traktoren als Deutz-Fahr verkauft. Aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten verkaufte KHD 1995 seine Landmaschinensparte an die italienische Firma Same. Mittlerweile ist Same auch der mit Abstand größte Aktionär bei der Deutz AG, die demzufolge Dieselmotoren für die Fahrzeuge der Same-Gruppe liefert.
Der Erfolg der Traktoren-Spezialisten wird durch entsprechende Rekordzahlen belegt: 1992 lief der 1.000.000ste Traktor vom Band. Bis heute sind weit über 500.000 Deutz-Fahr-Traktoren weltweit im Einsatz. Davon allein fast 320.000 allein in Deutschland.